Verlierer der Krise

Die Krise hat den Tierschutz und die andauernden Bemühungen der Tierschützer in Griechenland um Jahre zurückgeworfen. Während viele Menschen um ihre Existenz kämpfen, verwahrlosen Tiere immer mehr. Die wahren Verlierer sind Rentner und die Menschen der unteren und mittleren Einkommensgrenze – und einmal mehr die Tiere. Was vorher schon schlimm war, ist inzwischen zu einer täglichen Tragödie geworden. Viele Menschen können die Kosten für die Unterhaltung ihres Tieres nicht mehr aufbringen und entsorgen ihre Hunde und Katzen auf der Straße.


Den wenigen Tierheimen wurde der Geldhahn längst zugedreht, sie sind heruntergekommen, und die Ausstattung ist primitiv. Viele Tierheime stehen vor dem finanziellen Aus, staatlich finanzierte Kastrationshilfen wurden völlig eingefroren.


Sie, die Tiere, sind schuldlos an der Lage, in der sich Griechenland heute befindet. Sie, die geschundenen Seelen, können nun wirklich nichts dafür.

Der Deutsch-Griechische Tierschutzverein e.V. unterstützt Tierschützer in und um Athen und auf der Insel Salamina. Die Vorsitzende des Deutsch-Griechischen Tierschutzvereins e.V. hat selbst 23 Jahre in Griechenland gelebt und weiß um den unermüdlichen Einsatz der Tierschützer dort und ihre Anstrengungen, sich um herrenlose und verletzte Tiere zu kümmern.

Die privaten Mittel, mit denen sich unsere Tierschützerinnen Dagmar Koutsoumbidis, Myra Antoniou und viele andere seit Jahren aufopfernd engagieren, um das Leid zu lindern, sind erschöpft. Durch Ihre Hilfe können sie weiter helfen.