Kettenhunde

…sind eine Erfindung von Menschen, deren Gemüse, Schrotthaufen, abbruchreife Hütte 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag unter Security-Schutz stehen muß. Da wird sich der billigsten Variante bedient: der eines Hundes.

Er hockt im Sommer in der heißesten Sonne ebenso wie im Winter in Eiseskälte oder bei Sturm und bei Regen irgendwo im Nirgendwo. Nicht selten wird dazu auch noch seine Bewegungsfreiheit mit nur einer 1m kurzen Kette derart eingeschränkt, dass das Tier in seinen eigenen Exkrementen vor sich hin vegetieren muss.

Das ist unwürdig und gehört verboten.

Zumal es uns immer ein Rätsel bleiben wird, wie genau der an die kurze Kette gefesselte wertvolle Mitarbeiter im Ernstfall das Gemüse, den Schrotthaufen, die abbruchreife Hütte überhaupt verteidigen soll.

Bilder von geschundenen Kettenhunden liegen uns zu Hunderten vor. Sie dokumentieren die jahrelange Einsamkeit dieser gequälten Tiere. Ohne das Eingreifen von Tierschützern sind die Hunde völlig chancenlos: einen Kettenhund zu halten, ist in Griechenland nach wie vor völlig normal und weithin gesellschaftlich akzeptiert.

All diese Hunde sind heute frei und haben ein glückliches Leben in einer Familie

Impressionen ehemaliger griechischer Kettenhunde – vorher und nachher